Funktionsdiagnostikzentrum Erding

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Craniomandibuläre Dysfunktionen

Begriff


Der  Begriff  „craniomandibuläre  Dysfunktionen  (CMD)“  umfasst  eine Reihe

Klinischer  Symptome  der Kaumuskulatur und/oder des Kiefergelenks sowie

der  dazugehörenden  Strukturen  im  Mund- und  Kopfbereich.  Der  Begriff

Myoarthropathie sowie die englischsprachigen Ausdrücke „Temporomandibular

Disorders“ (TMDs)  und  „Craniomandibular Disorders“ (CMD) entsprechen im

wesentlichen der oben genannten Bezeichnungw


Leitsymptome


Leitsymptome  craniomandibulärer  Dysfunktionen  sind  Schmerzen  und

Funktionseinschränkungen des Kauorgans.


Schmerzen treten in der Kaumuskulatur, im Bereich vor den Ohren (präaurikulär)

und/oder im Bereich der Kiefergelenke auf. Oft werden diese Beschwerden durch

Kauen oder andere Unterkieferbewegungen verschlimmert.

Funktionsstörungen  zeigen  sich  in  Einschränkungen  und  Asymmetrien  der

Unterkieferbewegungen sowie Kiefergelenkgeräuschen wie Knacken und/oder

Reiben.  Begleitsymptome  können  Kieferschmerzen,  Zahnschmerzen  und

Ohrenschmerzen sowie vor allem Kopf- und Gesichtsschmerzen sein.

Weitere häufige Symptome sind starke Ausprägung (Hypertrophie) der Kau-

muskulatur  sowie  übermäßige  Abnutzungserscheinungen  der  Zahnhart-

substanzen  infolge  von  Kieferpressen  und  Zähneknirschen  (Bruxismus).

Vor allem bei akuten Beschwerden berichten die Betroffenen, dass ihre Zähne

nicht mehr richtig aufeinander passen.


© 2013 Lange, Ahlers und Ottl                    www.dgfdt.de


Praxis für interdisziplinäre Funktions-, Schmerz-, CMD- und Schnarchtherapie